Deutscher Besuch

Lange zeit kam hier nichts mehr, es ist auch nicht viel passiert in der Zeit. Wenn man für sich alleine unterwegs in der fremde ist, hat man nicht sonderlich das Bedürfnis „raus“ zugehen, besonders wenn der Beruf einen schon zu den ein oder anderen netten orten verschlägt. Das soll sich jetzt aber erstmal für 3 Wochen ändern. Meine kleine Cousine ist zu besuch den weiten weg von Deutschland gereist um mich zu besuchen. Eine tolle Gelegenheit auch für mich den Typischen Tourist zu spielen und sich die Sehenswürdigkeiten Australiens anzuschauen. Nachdem ich schon über ein Jahr hier bin kann man das auch mal so langsam machen *grins*.

Am ersten tag ist es schon einmal ein sehr untypisches wetter welches ich nur selten erlebe. Regen. Nun mussten wir also etwas finden was man auch bei schlechtem wetter machen konnte. Durch Zufall fand ich auf der Karte eine Sehenswürdigkeit die nur schlappe 2,5 Autostunden von meiner Wohnung entfernt liegt *hust*. Das ziel waren die Jenolan Caves welches interessant aussahen und uns an schöne Touren mit der gemeinsamen Großmutter durch „Texas“ erinnerten um zu einem ähnlichen Ausflugsort zu gelangen. Hier einen schönen Gruß an unsere tolle Oma 😉
Stullen geschmiert und los!

Anfangs noch normale, vertraute Australische Landschaften, wurden die Straßen schon bald immer schlechter, enger und den Handy Empfang haben wir schon seit den „Blue Mountain’s“ verloren. Doch der weg sollte sich als Lohnenswert erweisen, denn als wir ankamen waren wir beide gleichermaßen beeindruckt als wir durch eine Natürliche Höhle mit dem Auto fahren konnten um zum eigentlichen Ziel zu gelangen.

Direkt fiel uns auch ein bläulicher Bach auf der sich durch das Tal schlängelte. Doch erstmal das Auto abgestellt und raus. Erst hatten wir vor eine Tour durch die eigentlichen Höhlen zu nehmen, da diese aber 45$ pro Nase kosten sollten, haben wir uns dagegen entschieden. Denn zu sehen gab es mehr als genug. Als erstes sind wir zurück durch die große Höhle gelaufen, durch die wir zuvor mit dem Auto gekommen sind. Dann dem kleinen Damm und dem Bach entlang welcher eine sehr schöne, blaue Farbe hat, unter einer alten Steinbrücke durch in einen Abgesperrten bereich, der sich als eine „Self-Guided Tour“ entpuppt hat. Dort haben wir auch ein kleines Wallaby gesehen welches wir aufgeschreckt hatten.

Mit dem Gedanken 90$ gespart zu haben und trotzdem eine schöne Tour gesehen zu haben sind wir dann bei Dunkelheit zurück gefahren und haben uns Pizza mit Teig und Belag selber gemacht.

 

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